Tag des offenen Denkmals am 13. September — Motto: “NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur”

Füh­run­gen der Dach­au­er Gäs­te­füh­re­rin­nen zum Tag des offe­nen Denk­mals am 13. Sep­tem­ber 2026 in Koope­ra­ti­on mit der Kreis­hei­mat­pfle­ge

Die Kurz­füh­run­gen von ca. 30 Minu­ten sind so ange­legt, dass Sie nach­ein­an­der alle Füh­run­gen besu­chen kön­nen.

10:00 Uhr: Treff­punkt am Was­ser­turm, Schloss­str. 7a
Gäs­te­füh­re­rin: Nina Schiff­ner, “Der Dach­au­er Was­ser­turm — Mehr als  
H2O 

Die Kurz­füh­rung wür­digt die stol­ze Geschich­te  des 1910 „als statt­li­cher Bau des Spät­his­to­ris­mus“ errich­te­ten Dach­au­er Was­ser­turms. Die künst­le­risch hoch­wer­ti­ge  Kon­struk­ti­on stammt vom Münch­ner Ver­ein für Volks­kunst und Volks­kun­de und wird heu­te über­re­gio­nal als attrak­ti­ve Kunst- und Aus­stel­lungs­platt­form wahr­ge­nom­men. Ein inspi­rie­ren­der Sehn­suchts­ort mit wahr­haft mär­chen­haf­tem Ambi­en­te.

10:45 Uhr: Treff­punkt Schran­nen­platz
Gäs­te­füh­re­rin: Iris Biechl, “Von außen betrach­tet: Das alte Schul­haus als Teil Dach­aus his­to­ri­scher Bil­dungs­in­fra­struk­tur”

Im Jahr 1635 gab es in Dach­au bereits ein eige­nes Schul­ge­bäu­de für die Pfarr­schu­le nörd­lich der Pfarr­kir­che St. Jakob. Zu die­ser Zeit gab es vie­le Analpha­be­ten selbst im Äuße­ren Rat in Dach­au und das Schul­haus beher­berg­te nach einer Erwei­te­rung im 19. Jahr­hun­dert im Jahr 1829 neben der Mes­ner­woh­nung zwei Schul­zim­mer, eine Leh­rer- und eine Hilfs­leh­rer­woh­nung. Zwei Leh­rer unter­rich­te­ten an die 230 Kna­ben und Mäd­chen, wobei das grö­ße­re Schul­zim­mer 130 Schü­ler und das klei­ne­re 70 Schü­ler auf­neh­men konn­te.

11:30 Uhr: Treff­punkt: Zoll­häusl am Karls­berg 1a
Gäs­te­füh­re­rin: Rose­ma­rie Schrei­ner, “Das Zoll­häusl am Karls­berg, der ehe­mals wich­tigs­ten Ver­kehrs­ach­se Dach­aus”

Das Zoll­häusl in Dach­au, ein ein­drucks­vol­ler Blick­fang, zieht sofort die Augen der Gäs­te auf sich. Der heu­ti­ge male­ri­sche Ein­druck lässt die ehe­ma­li­ge Bedeu­tung in den Hin­ter­grund tre­ten, wur­de doch hier der Zoll erho­ben. Denn genau an die­ser Stel­le ver­lief eine sehr bedeut­sa­me Han­dels­rou­te, die die Städ­te Mün­chen und Augs­burg ver­band. Die Kurz­füh­rung bie­tet Ihnen auch eine Besich­ti­gungs­mög­lich­keit im Innern des Zoll­häusls, in dem heu­te die Tou­rist Info der Stadt Dach­au sitzt.

12:15 Uhr: Treff­punkt am Fuß des Küh­bergs, Am Hüt­tel­bad
Gäs­te­füh­re­rin: Clau­dia Ber­ger-Jen­k­ner, “Auf den Spu­ren eines baro­cken Gewäs­ser-Netz­werks?”

Was hat es bloß mit die­sem his­to­ri­schen Kanal­sys­tem nörd­lich Mün­chens auf sich und wo fließt das Was­ser?
Das in Tei­len gut 300 Jah­re alte Gewäs­ser-Netz­werk ver­band auf geschick­te Wei­se natür­li­che Quell­bä­che und Fluss­läu­fe durch künst­li­che Was­ser­we­ge. Heu­te ist das tech­ni­sche Bau­denk­mal eine ein­zig­ar­ti­ge Ver­bin­dung von Natur, Kul­tur, Geschich­te und Tech­nik auf dem Gebiet der Wege- und Was­ser-Infra­struk­tur. Unter­halb der Dach­au­er Anhö­he wur­de 1691/92 der Abschnitt des Dach­au-Schleiß­hei­mer Kanals mit zuge­hö­ri­ger Chaus­see als ers­te Ver­bin­dung quer durchs Moos gezo­gen. Die befes­tig­te Land­stra­ße ist noch da, das Was­ser gibt an man­chen Stel­len Rät­sel auf.

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