Mittwoch, 23. September — „Ich habe keinen Hass. Er ist meinem Wesen fremd.“ – Dieser Satz von Max Mannheimer steht im Zentrum eines bewegenden Online-Vortrags über sein Leben und Wirken. 1938 wird er durch die Besatzung Ostmährens verfolgt und von der deutschen Wehrmacht nach Auschwitz deportiert. Dort verliert er seine gesamte Familie; nur er und sein Bruder überleben mehrere Konzentrationslager.
Der Vortrag zeichnet zentrale Stationen seines Lebens nach – von Verfolgung und Überleben über den schwierigen Neuanfang nach 1945 bis hin zu seinem jahrzehntelangen Engagement, das ihn zu einer prägenden Stimme der deutschen Erinnerungskultur machte. Historische Ereignisse werden dabei verständlich eingeordnet und bis in die Gegenwart verbunden.
Termin: 23.09.2026
Treffpunkt: 19:45 Uhr, Beginn: 20 Uhr
Zugangsdaten nach verbindlicher Anmeldung, ein Tag vor Veranstaltung per E‑Mail
Gebühr: 10,- €
Anmeldung bei Gästeführer Matthias Schüßler unter https://stadtfuehrung-mit-matthias.de/termine